Nr. 58
Die Neuerungen der Norddeutschen Post 1868 bis 1871

von Eckehard Günther und Ingo von Garnier

In fünf Hauptkapiteln werden die postalischen Veränderungen bei der Norddeutschen Post behandelt. Sie sind gegliedert in

·        Änderungen im Tarifwesen

·        Rationalisierungen im Auslandsverkehr

·        Erleichterungen für die Geschäftswelt und das Privatpublikum

·        Rationalisierung für den Postablauf    und

·        Postalische Neuerungen während des Krieges 1870/71 und Elsaß-Lothringen.

Als Basis wurde eine Sammlung, erstellt mit normalen Finanzmitteln, zugrunde gelegt, die allerdings von Anfang an breit angelegt war und möglichst alle Postdienste erfasste.

Der Leser wird eine Fülle an postgeschichtlichen Fakten entdecken. Nicht nur die Einführung der Bücherbestellzettel, der ersten Streifbänder, des Postmandates, der Correspondenzkarten, Dienstmarken und des Kontierungsverfahrens, auch Punkte wie die Perfinvorläufer, Garantiezeiten, ignorierte Bruchmeilen, Signaturänderungen, Eigene Angelegenheit des Empfänger, neue Transitwege nach den USA und Frankreich, Fortfall von Begleitbriefen für Pakete, Ersatzleistungen für verlorene Sendungen, Neuverpackungen und die erste private Paketbeförderungsgesellschaft.

Dies sind einige Beispiele aus dem Stichwortverzeichnis, welches das Inhaltsverzeichnis ergänzt. An den Hauptteil schließen sich neben dem Literatur-, dem Abbildungsverzeichnis und dem Ortsregister zusätzliche Erläuterungen an, sowie zur Anregung der Social Philatelie ein Personenverzeichnis.

Die postalischen Entdeckungen in den NEUERUNGEN laden alle Sammler ein, ihre Briefe künftig noch fundierter zu beschreiben. Das Buch ist ein Nachschlagewerk, das sicherlich oft zur Hand genommen werden wird.

(2014) 117 Seiten DIN A 4, 170 Briefabbildungen in Farbe, stabiler Kartoneinband, Fadenbindung 29,- EUR

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